Samstag, 26. Juli 2014

Himbeerluft {Windbeutel mit Himbeersahne}

Es steht wieder eine neue Runde "ich back's mir" von Clara von tastesheriff.com an. Das Thema im Juli lautet:

"Sommerrezepte"
Es muss etwas Süßes und Gebackenes sein



Ein Sommerrezept verbinde ich mit lecker Zeug auf dem Grill, Salate in allen möglichen Varianten und reichlich Obst - nun passen Grillgut, weil nicht süß - es sei denn, es ist Obst, wie bei meiner gegrillten Wassermelone (klick) - und Salate nicht so wirklich zum Thema, bleibt also noch das Obst. Und da es ja heißt: "ich back's mir" - muss es etwas Gebackenes werden ;-)

Meine liebsten Sommerfrüchte sind Erdbeeren, Kirschen und Himbeeren. Mit Erdbeeren und Kirschen gab es schon mal Torten/Kuchen von mir (klick) (klick) - Ihr könnt es schon erraten, nun sind die Himbeeren dran. 

Der Name Himbeerluft entstand, weil die Himbeer-Windbeutel so luftig leicht und fluffig sind...;-)












































Himbeerluft

Zutaten für den Brandteig 
125 ml Wasser
125 ml Milch
200g Mehl
100g Butter
4 Eier
1 Prise Salz

Den Backofen auf 200°C (Ober-Unterhitze), 180°C (Umluft) vorheizen.

Die Milch mit der Butter und dem Salz einmal aufkochen. Das Mehl in die Milch mit einem Rührlöffel einrühren und so lange rühren, bis ein Kloß entsteht und dieser sich vom Topfboden löst. Den Teig etwa eine Minute abkühlen lassen.

Nach der Abkühlzeit den Teig in die Schüssel einer Küchenmaschine geben und nun die Eier nach und nach hinzufügen und mit dem Rührbesen verrühren, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Den fertigen Brandteig ca. 10 Minuten ruhen lassen.
























Das Backblech mit Backpapier auslegen. Den Brandteig nun in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und auf das Backpapier spritzen. Je nach Größe werden das etwa 6 - 10 Stück. Nun im vorgeheizten Backofen ca 30-35 Minuten backen, bis die Windbeutel goldbraun sind.

Die noch warmen Windbeutel aufschneiden und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. In der Zwischenzeit kann die Füllung hergestellt werden.

Zutaten für die Füllung
400g Himbeeren
6 Blatt Gelatine
100g Zucker
1 Pckg. Vanillezucker
300g Schlagsahne

Je eine Himbeeren pro Windbeutel zum Dekorieren

Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Die Himbeeren pürieren, durch ein Sieb streichen, mit dem Zucker und dem Vanillezucker verrühren. Die Gelatine gut ausdrücken und mit etwas Himbeerpüree verrühren aufkochen, bis sich die Gelatine komplett aufgelöst hat. Abkühlen lassen, mit dem übrigen Himbeerpüree vermengen und ca. 30 Minuten im Kühlschrank kalt stellen.

Nun die Sahne steif schlagen. Sobald das Himbeerpüree zu gelieren beginnt, die Sahne unterheben. Die Himbeermasse ca. 2 Stunden im Kühlschrank kalt stellen. Wenn die Himbeermasse eine gute, spritzfähige Konsistenz erreicht hat, in einen Spritzbeutel mit einer Tülle nach Wahl füllen und auf die Unterseite der Windbeutel spritzen.

Die bespritzen Windbeutelhälften müssen nun wieder in den Kühlschrank für mindestens 2 Stunden.












































Je eine Himbeere in die Mitte der fest gewordenen Himbeersahne setzen, den "Deckel" aufsetzen und kurz vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.



Donnerstag, 24. Juli 2014

Pikante Quiche

Ich hatte ja bereits vor Wochen gesagt, als ich meine neue Tarteform bekommen habe, dass Ihr Euch bald vor Tarte-Rezepten nicht mehr retten könnt. Nun ja, wie das Leben so spielt, geht das nicht immer alles so, wie man es vielleicht gerne möchte ;-/

Jetzt bin ich nun endlich dazu gekommen, eine Quiche zu backen und habe wieder festgestellt, wieviel Freude ich daran habe und wie gerne ich Tartes bzw. Quiches esse.

Hm...ist es aber nun eine Tarte oder eine Quiche? Was ist der Unterschied? Es gibt nicht wirklich einen große Unterschied zwischen Tarte und Quiche. Der Begriff Tarte wird meist in Zusammenhang mit einem süßen Belag verwendet und Quiche dagegen für einen herzhaften Belag. Beide werden mit einem Mürbeteig gebacken. Blätterteig wird ebenfalls gerne genommen, den man auch für beide Zubereitungsarten verwenden kann. Die wohl bekannteste Quiche ist die "Quiche Lorraine" - Lothringer Schinkentorte und die bekannteste Tarte ist die "Tarte Tatin" - eine französische Apfeltarte. Die italienische Frittata und die spanische Tortilla kann man auch sehr gut in einer Tarteform backen, allerdings passen sie nicht ganz in die Gruppe von Quiche und Tarte, weil sie ohne Boden gebacken werden - es sind Omelettes. Genug zur Begriffserklärung, nun zum Wesentlichen...;-)...

Pikante Quiche









































Zutaten für eine Tarteform Ø 28 cm

Für den Teig
1 Ei
125g kalte Butter
225g Mehl
eine Prise Salz

Für den Belag
3 Zwiebeln (ca. 200g)
3 EL Essig
3 eingelegte Sardellenfilets
3 EL eingelegte Karpern
8 eingelegte, getrocknete Tomaten
1 Bund Petersilie
100g Prosciutto
4 Eier 
2 EL Senf
200g Frischkäse
50g Kräuterfrischkäse
Salz und Pfeffer zum Abschmecken

Die Eier mit 2 EL kaltem Wasser verquirlen. Die Butter in Stücke schneiden, mit dem Mehl und den verquirlten Eiern schnell zu einem glatten Teig verkneten. Die Tarteform mit Butter einfetten und mit Mehl ausstäuben. Mit dem Teig auslegen und dabei einen Rand hochziehen. Teig in der Form etwa 30 Minuten kühl stellen.

Backofen auf 160°C (Umluft), 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Inzwischen für den Belag die Zwiebeln mit dem Essig in einer Pfanne ein wenig schmoren, damit sie eine weiche Konsistenz erhalten. Die Sardellen und die Karpern gut abtropfen lassen. Die Sardellen klein hacken. Die eingelegten und getrockneten Tomaten abtropfen lassen und in Streifen schneiden. Petersilie ebenfalls klein hacken. Die Prosciuttoscheiben in Streifen schneiden oder zupfen.

Die geschmorten Zwiebeln, die gehackten Sardellen, die Karpern, die Tomatenstreifen, die Prosciuttostreifen und die Hälfte der gehackten Petersilie auf dem Teigboden verteilen. Die Eier mit dem Frischkäse, dem Senf und Salz und Pfeffer glatt rühren. Die Frischkäsemasse über die Zutaten in der Form verteilen und die übrige Petersilie darüberstreuen.

Die Quiche im vorgeheizten Backofen auf der untersten Schiene ca. 50 Minuten goldbraun backen.


































































Ich finde, da passt am besten ein toller grüner Salat oder ein Tomatensalat dazu ;-)

Montag, 21. Juli 2014

Cityguide { New York City #Teil 2 }

Wie bereits im Cityguide {New York City #Teil 1} (klick) angekündig, geht es in diesem Cityguide von New York weiter in Richtung nach "oben" und ich befinde mich nun in dem Stadtviertel SoHo.

1.) SoHo
Der Name ist von „South of Houston Street“ abgeleitet. Die Houston Street ist die nördliche Begrenzung von SoHo. Im Süden reicht SoHo bis zur Canal Street. Die Canal Street bildet einen guten Ausgangspunkt, denn sie ist mit verschiedenen Metro-Linien sehr gut erreichbar. Mein Weg führt über den West Broadway, der später in die 5th Avenue übergeht.






































Am West Broadway befinden sich tolle Shops, Ateliers, Cafés und Restaurants. SoHo ist bekannt für seine Vintage-Läden und Designer-Outlet-Shops. Hier kann man durchaus einige Schnäppchen machen. Nach Herzenslust stöbern und shoppen kann man hier auch in einer Filiale der - bei den Shabby-Chic-Liebhabern - angesagten Geschäfte

2.) Anthropologie {375 West Broadway}

Als Liebhaber ist man dort im Paradies! Ich durfte ein paar Fotos machen ;-)









































Das ursprüngliche Arbeiterviertel SoHo hat sich zu einem attraktiven Wohngebiet etabliert.
Viele Häuser, ehemals Lagerhäuser, stehen unter Denkmalschutz und darin entstanden sind zahlreiche Künstlerateliers, Loftwohnungen oder stylische Shops.

Es herrscht eine besondere Stimmung, weit weg von dem sonst so schnelllebigen und gehetzten New York.

























Eine kleine Auszeit gefällig? Dann hat man die Möglichkeit, sich z.B. einen Kaffee und ein paar super leckere Cookies in der

3.) Pasticceria Bruno {506 Laguardia Place} 

zu gönnen oder einen Coffee to go - man kann fast in allen Cafés auch Kaffee zum Mitnehmen bestellen - und diesen z.B. im Washington Square Park genießen.

4.) Washington Square Park 

























New York bietet über die komplette Stadt verteilt recht viele kleine oder auch größere Auszeit-Oasen, viele Parks in denen man mal etwas durchschnaufen kann oder wo die gestressten Büro-, Bank- und sonstigen Angestellten ihre Mittagspause gerne verbringen. Beim Durchqueren des Washington Square Parks gelangt man nun in die 5th Avenue von wo aus man immer einen wunderschönen Blick auf das Empire State Building hat.







































Da parallel zur 5th Avenue der Broadway verläuft (4 Blocks nach rechts), kann man auch mal ein Stück über den Broadway laufen und dann einfach wieder zurück zur 5th Avenue.




















Am Broadway wird man feststellen, dass wiedermal eine ganz andere Stimmung herrscht. Der Broadway ist das typische New York, so wie man es auch z.B. im letzten Teil der 5th Avenue auf Höhe des Rockefeller Centers und in der Central Park Umgebung, erlebt. Man kann das ganz gut an den Geschäften erkennen. Es fängt mit den Günstigen an und wird, je weiter man nach oben geht, immer teuerer. Nun wird ein wenig ersichtlich, wie New York aufgebaut ist. Wobei das auch nicht ganz stimmt, denn ganz oben in New York - hinter dem Central Park, liegt die Bronx - und dort ist es alles andere als teuer und schick.


5.) Eataly {200 5th Avenue}

Das "Eataly" in New York befindet sich im Flatiron District - genauer gesagt, gegenüber vom Flatiron-Building

























































und ist eine Art geschlossene Markthalle - ein Supermarkt mit Restaurants.

Es sind italienische Restaurants (daher auch der Name von Italy - Eataly), jedoch werden im Markt auch viele andere Leckereien angeboten. Es gibt so viel zu sehen, zu essen, zu entdecken - ich könnte dort Stunden verbringen ;-) Alles wird geboten, von speziellen Kaffeesorten über typisch italienische Pasta bis hin zu Raritäten bei Trüffeln. Man findet Küchenzubehör, Gewürze und sogar Kosmetik.




























Die Restaurants haben meist offene Küchen, so dass man den Köchen dabei zuschauen kann, wie sie das köstliche Essen zubereiten. Egal ob man Frühstück, Mittag- oder Abendessen einnehmen möchte oder ob man einfach nur eine Auszeit mit einer Kaffeespezialität oder einem süßen Teilchen braucht, ist man im Eataly absolut richtig.

Die Zusammenfassung des zweiten Teils vom New York Cityguide umfasst die Stationen:
  • SoHo
  • West Broadway (Antropologie)
  • Pasticceria Bruno
  • Washington Square Park
  • Eataly (5th Avenue) - Flatiron-Building
Wir arbeiten uns immer weiter "nach oben", Ihr dürft gespannt sein, was im 3. Cityguide auf Euch wartet...;-)

 

Mittwoch, 16. Juli 2014

Avocado-Duo - Smoothie und Guacamole

Avocado kennt und verwendet man normalerweise als herzhafte Variante. In Stücke geschnitten im Salat, als Zutat bei Burgern oder Sandwiches oder man verarbeitet sie zu Guacamole.

Als ich kürzlich in Südafrika war, habe ich einen Avocado-Smoothie probiert und war sofort begeistert - der Flip schmeckt so erfrischend, ist gesund und macht satt - also ein echter "Alleskönner" ;-) In Südafrika ist die Avocado in jeglicher Form aus der Küche nicht mehr wegzudenken.

Da ich aber auch die herzhafte Variante liebe, möchte ich Euch gleich zwei Rezepte vorstellen...den Avocado-Smoothie und eine Guacamole - ein toller Begleiter zu Fleisch und Fisch bei der immer noch vorherrschenden Grillsaison...

Avocado-Smoothie


























Zutaten für 2 Gläser


2 reife Avocados (am besten die mit dem Aufkleber "Eat me" - bei denen die Schale  fast schwarz ist)
2 EL Zucker
200ml Sahne
200ml Milch
Limettensaft zum Abschmecken













































Die Avocados halbieren und den Kern entfernen. Das Fruchtfleich aus den Hälften lösen und mit der Sahne, der Milch und dem Zucker in einen Mixer geben und kräftig mixen. Einen "ersten Schwung" Limettensaft hinzugeben und erneut mixen. Nun noch mit Limettensaft abschmecken.


Guacamole





















Zutaten (als Beilage für 4 Personen - ich esse die Portion auch gerne mal alleine ;-))
2 reife Avocados
4 Knoblauchzehen
Zitronensaft von 1 Zitrone
1 Zwiebel
1 TL Senf
1 Bund Basilikum
2 Tomaten
1 EL klein gehackter Koriander
Eine Prise Zucker, Salz, Pfeffer und Tabasco zum Abschmecken





















Die Avocados halbieren und den Kern entfernen. Das Fruchtfleich aus den Hälften lösen und mit einer Gabel zerkleinern. Die Knoblauchzehen abziehen und gepresst zu den Avocados geben. Den Zitronensaft und den Senf hinzufügen und gut vermengen. Die Zwiebel, das Basilikum und den Koriander klein hacken und unterrühren. Die Tomaten in kleine Würfel schneiden und dazugeben. Mit Zucker, Salz, Pfeffer und Tabasco abschmecken und kräftig verrühren. Ca. eine halbe Stunde durchziehen lassen und erneut abschmecken.

Montag, 7. Juli 2014

Wie Stachelbeersirup zum "Stachele" wird...

Zum Sommer-Event: Zisch! Erfrisch mich! bei Zorra habe ich mir ein erfrischendes Getränk überlegt und gleich ausprobiert. Es ist sogar das 100. Blog-Event, das von Simone von S-Küche ausgerichtet wird.

Blog-Event C - Zisch! Erfrisch mich! (Einsendeschluss 15. Juli 2014)

Das "Stachele" wie ich es nenne, besteht aus meinem Stachelbeersirup und einem Lieblingssekt oder -Prosecco. Ich nehme sehr gerne den Riesling-Sekt vom Weingut Fitz-Ritter.


































Bevor ich Euch nun verrate, wie aus dem Stachelbeersirup das "Stachele" wird und welche Zutaten noch dazugehören, hier erst mal die Anleitung zum Herstellen des Stachelbeersirups:

Stachelbeersirup

Zutaten (ergibt ca. 800 ml Sirup)
1 kg Stachelbeeren
600g Zucker
300ml Wasser
Wer mag, kann einen Spritzer Vanilleextrakt hinzugeben

Bezüglich des Verhältnisses Stachelbeeren zu Zucker rechnet man normalerweise 1:1, allerdings nehme ich ein bisschen weniger Zucker, ich mag es nicht ganz so süß.

Die Früchte waschen, putzen und einmal durchschneiden. Die Fruchthälften mit dem Wasser in einem Topf aufkochen lassen und bei mittlerer Hitze ca. 15 Min. zerkochen lassen. Mit Hilfe eines feuchten Geschirrtuchs durchpassieren. Vorsicht: nicht zu doll drücken, damit man einen klaren Saft erhält. Ich lege das Geschirrtuch in ein Sieb und hänge es über ein Gefäß um den Saft aufzufangen.
Den Saft mit dem Zucker und eventuell Vanilleextrakt einkochen lassen und den Schaum abschöpfen. Sollte der Sirup zu stark gelieren, kann man noch etwas heißes Wasser dazugeben. Den noch heißen Sirup zügig in ausgekochte Flaschen oder Einmachgläser füllen und verschließen.

Den verschlossenen Sirup kann man an einem dunklen, kühlen Ort bis zu einem Jahr aufbewahren.

 

Nun zum "Stachele" ;-)




Ich verwende am liebsten ein Rotweinglas.
In das gebe ich vorbereitete Stachelbeereiswürfel.

Nun befülle ich das Glas mit ca. 2 cl Sirup und gebe
ca. 1 cl Aperol dazu.

Das Sirup und den Aperol nun gut vermischen und mit Sekt (2/3) und Sprudelwasser (1/3) auffüllen.

Wer mag, kann noch Ingwerscheiben oder Orangenscheiben nach Belieben dazu geben.






Das zischt und erfrischt!







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